Gutachten prüfen Machen Gutachten Sinn ?

Soll ich mich begutachten lassen ?

Bedenken sie folgendes wenn sie einem familiengerichtlichen  Gutachten über ihre Person zustimmen.

Sie begeben sich in die Hände eines fremden Menschen, der sie und ihre Kinder in einigen wenigen kurzen Sitzungen beurteilt.

Sollte der Gutachter „versehentlich“ schlecht arbeiten und falsch begutachten, ist ihr Leben und das ihrer Kinder wahrscheinlich ruiniert.

Folgendes praktizieren viele Gutachter. Die Chance ist erfahrungsgemäß groß (ca. 80% der Gutachten sind nicht verwertbar, da mangelhaft), dass der Gutachter bei einer fehlerhaften Gutachtenerstellung nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Sanktionen für Gutachter sind noch selten, da kaum Gechädigte den Zivilklageweg wegen Schadenersatz und Schmerzensgeld wählen. Viele Eltern trauen sich zudem erst gar nicht Strafanzeige gegen einen Gutachter zu stellen.

Wenn ich z.B. manche Begründungen von Staatsanwälten und Richtern lese, wenn es um die Abweisung einer Anzeige gegen einen Gutachter geht, oder wenn es darum geht ein Gutachten für unverwertbar zu erklären, komme ich zu folgender Erkenntnis:

– Der Gutachter darf durch falsche Tatsachenbehauptungen die Eltern negativ darstellen.

– Der Gutachter darf ungeeignete psychologische Tests bei Eltern und Kindern anwenden.

– Der Gutachter darf gänzlich auf die vorgeschriebenen Testbatterien verzichten.

– Der Gutachter darf einen Elternteil bevorzugen, alos Parteiisch sein.

– Der Gutachter darf auch ohne Akteneinsicht ein Gutachten erstellen auch wenn er die Eltern mangels Informationen damit falsch beurteilt.

– Der Gutachter darf Tatsachen weglassen, die sie als Eltern in einem besseren Licht erscheinen lassen könnten.

– Der Gutachter kann Kompetenzüberschreitungen machen und hat große Chancen damit durchzukommen. Wie z.B. Diagnosen bei den Eltern ohne Approbation erstellen, Beweisfrage eigenmächtig erweitern und ungefragt beantworten.

– Der Gutachter darf Datenschutzmissbrauch betreiben.

– Der Gutachter darf Fristen überschreiten.

– Der Gutachter darf veraltete Gutachten bei Gericht einreichen.

– Der Gutachter darf befangen sein.

– Der Gutachter darf wirtscahfliche Interessen mit seiner gerichtlichen Gutachtertätigkeit verquicken.

– Der Gutachter darf  Schleichwerbung machen.

– Der Gutachter darf unwissenschaftlich arbeiten obwohl ein Gutachten eine wissenschaftliche Arbeit ist.

– Der Gutachter muss sich nicht an die Zivilprozessordnung halten.

Der Gutachter darf plagiieren.

– Der Gutachter darf vorgefertigte Textbausteine für all seine Gutachten verwenden.

Natürlich wissen die meisten, dass es nicht in Ordnung ist, wenn sich ein Gutachter nicht an wissenschaftliche Vorgaben hält oder wenn er relevante Tatsachen über Eltern oder Kinder einfach nicht in seinem Gutachten erwähnt. Deshalb sollte sich kein Betroffener mit einem schlechten Gutachten abfinden und sich dagegen wehren.

Am Besten ist es m.e. sich erst gar keiner Begutachtung zu unterziehen. Dann hat man auch nicht das Problem kostenintensiv, mit großem Aufwand und ungewissen Erfolgschancen das Gutachten widerlegen zu müssen.

Das Argumtent, dass man ohne Begutachtung seine Kinder mit Sicherheit verliert, welches immer wieder von „Schlaumeiern“ angebracht wird, zieht in dem Moment nicht, wo man weis, dass kein Mensch seine Unschuld beweisen muss, nur weil die Gegenseite eine Behauptung aufstellt, für die sie selbst keine Beweise vorlegt.

Lasst Euch nicht Bange machen und ins Bockshorn jagen. Wer von Euch ein Gutachten fordert obwohl ihr nicht krank seid oder Euch etwas habt zu Schulden kommen lassen, hat oft nichts Gutes im Sinn.

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