Gesetze und Urteile zum Thema Gutachter Gutachten prüfen Kinder in der Begutachtung

Wie definiert man Kindeswohl ?

Viele Eltern fragen sich, was überhaupt unter Kindeswohlgefährdung zu verstehen ist.  Diese Frage ist nicht unberechtigt, wenn man bedenkt, dass den Eltern am Familiengericht oft Kindeswohlgefährdung vorgeworfen wird, ohne beleghaft Beweise dafür vor zu legen. Meist versucht man den Eltern mit Hilfe eines Gutachters in ihre Erziehung reinzureden. Diese steht den Eltern allerdings laut Bundesverfassungsgericht frei. Diese Tatsache wird leider oft ignoriert. Und so kommen oft Gutachten zustande, in denen Eltern  im Gutachten als kindeswohlschädlich diffamiert werden, obwohl lediglich ihre Ansichten von guter Erziehung mit denen des Gutachters nicht konform gehen.

Das Institut für soziale Arbeit Deutscher Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V, defieniert z.B. Kindeswohlgefährdung folgendermaßen:

Zitat: (…) „Erscheinungsformen der Kindeswohlgefährdung. Kindeswohlgefährdung kann verursacht werden durch ein bestimmtes Verhalten oder Unterlassen der Personensorgeberechtigten oder aber durch das Verhalten Dritter. Sie kann geschehen durch einen Sorgerechtsmissbrauch, durch bewusstes, gezieltes Handeln oder unverschuldetes Versagen.

Ein Sorgerechtsmissbrauch meint die Ausnutzung der elterlichen Sorge zum Schaden des Kindes, wobei dies nicht notwendigerweise zum eigenen Vorteil geschehen muss. Unverschuldetes Versagen meint Beeinträchtigungen des Kindeswohls, ohne dass den Personensorgeberechtigten die Schädlichkeit des Handelns oder Unterlassens bewusst ist.

Als Erscheinungsformen der Kindeswohlgefährdung im Detail gelten:

Vernachlässigung

Erziehungsgewalt und Misshandlung

Sexualisierte Gewalt

Häusliche Gewalt/Partnerschaftsgewalt.“

Quelle:2015 ISA e.V. Institut für soziale Arbeit Deutscher Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V. <http://www.kinderschutz-in-nrw.de/fuer-erwachsene/kindeswohl/erscheinungsformen-der-kindeswohlgefaehrdung.html> (aufgerufen am 22.09.2015)

(Dies ist keine Rechtsberatung. Fragen Sie ihren Anwalt wenn sie gedenken diesen Beschluss für Ihren Fall anzuwenden.)

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