Artikel zum Thema Familienpolitik Kinderheime Machen Gutachten Sinn ?

Oft landen Kinder wegen einem schlechten Gutachten im Kinderheim. Ein kritischer Artikel hinterleuchtet, dass dort anscheinend das Geld knapp ist, um die „besseren“ Eltern zu sein.

Spenden sind Chic in Overdyck

Wie viel Geld braucht dieses Kinder-und Jugendheime Overdyck denn noch, damit die Kinder dort auch mal in Urlaub fahren können? Zu dem Kinderheim gehört auch die Diagnosegruppe „Mullewapp“ in der Kinder wohnen, die in Inobhut genommen wurden. Wenn man nun weis, dass diese Kinder vor ihren leiblichen Eltern versteckt werden, frage ich mich, ob diesen Kindern überhaupt der Urlaub zukommen würde. So wie ich das in unzähligen Berichten von Betroffenen lese, werden diese Kinder oft nur von einem Heim zum nächsten verfrachtet, je nachdem, ob man sie mal wieder vor den Eltern verstecken will, die ihren Umgang einklagen, oder ob intern Kinder umverteilt werden aus wirtschaftlichen Gründen. (ich denke da an den Jugendamtskandal in Gelsenkirchen wo Kinder gewinnbringend nach Ungarn verfrachtet wurden, mal googeln, das Internet ist voll mit Berichten darüber)

Ich befürchte, dass diese bedauernswerten Kinder in den Heimen nie Urlaub machen dürfen von diesen Spenden. Letztens hat ja eine Mitarbeiterin des Heimes (Frau Rebekka Poot ) die in derDiagnosegruppe „Mullewapp“ der Stiftung Overdyck arbeitet, schon öffentlich in einer Zeitung um Spenden gebettelt weil die Kinder angeblich nicht in Urlaub fahren könnten weil „eigentlich “ das Geld nicht reicht. Da frage ich mich, was reicht denn „eigentlich“ an 4000-5000 Euro pro Kind plus Zusatzleistungen, im Monat nicht? https://www.ruhrnachrichten.de/staedte/bochum/Urlaub-fuer-Kinder-Mullewapp-sucht-Spender-fuer-Freizeiten;art932,2047935 Das verwundert mich, da die Kinderheime doch von öffentlichen Geldern (unseren Steuergeldern) ihre Sätze pro Kind bekommen. (ca. 4000-5000 Euro pro Kind) Viele Eltern, die ihre Kinder bei sich zuhause haben würden sich wahrscheinlich freuen, wenn sie über 4000 Euro im Monat für ihre Kinder bekämen. Von solchen Summen könnten Eltern ihren Kindern die Schuhe vergolden lassen. Interessant finde ich auch, dass es ein Gesetz gibt, dass Eltern das Sorgerecht entzogen werden kann wenn diese mit dem Geld der Kinder nicht gut haushalten können. Da frage ich mich wieso die Betreiber dieser Kinderheime noch die Sorge für fremde Kinder übernehmen dürfen. Für mich erscheint es so, dass sie nicht mit dem Geld der Kinder gut haushalten können da sie wiederholt öffentlich betteln für die Kinder. Eltern die dies machen würden, würde man wahrscheinlich sofort die Kinder weg nehmen. Und Ihnen auf ide Finger klopfen weil es unehrenhaft ist und zudem nicht erlaubt sei. Interessant finde ich auch dass der edle Spender als „Pressegroßhändler“ sich in der Zeitung feiern lässt. Das hat für mich persönlich ein „Geschmäckle. Er könnte stattdessen einfach mal den bedürftigen Eltern mit ihren Kindern das Geld direkt zukommen lassen. Evtl. könnte er eine Anzeige schalten. „Pressegroßhändler“ spendiert 4 Köpfiger Familie den langersehnten Urlaub auf dem Ponyhof. Ach, ich vergaß, das Leben ist ja kein Ponyhof ! Das wäre natürlich nicht so werbewirksam als sich als „Pressegroßhändler“ in der Zeitung groß ablichten zu lassen mit den betroffen dreinschauenden Mitarbeitern des Fördervereins, die teilweise selber Heimleiter in den Kinderheimen sind wie z.b. Frau Hiller auf dem Foto. Warum kann Frau Hiller mit den ihr anvertrauten Geldern die den Kindern zustehen und monatlich fließen, keinen Urlaub für die Kinder finanzieren? Das schafft ja sogar jede Hausfrau, das zusammen zu sparen. Ist Frau Hiller etwa der „Urlaubs-Killer“? http://www.stiftung-overdyck.de/ueber_uns/aktuelles?id=18030.

Von welcher Armut sprechen Wir ?

„Arm“ sind die Heimkinder weil sie ihre Eltern nicht um sich haben können. Arm sind diese Kinder weil sie mit 18 Jahren aus dem Heim fliegen und als Start in ihre Erwachsenenleben mit der Bürde der hohen Schulden für ihren Heimaufenthalt beginnen müssen. Da stellt sich mir gleich die Frage, wieso diese Kinder meist ohne Ersparnisse aus dem Kinderheim entlassen werden. Laut Gesetzgeber müssen Sorgeberechtigte mit dem Vermögen (Leistungen) wirtschaftlich so umgehen, dass sie dem Kind nicht schaden. Was läuft denn da schief in den Kinderheimen? Interessant finde ich die Tatsache, dass vielen Eltern die Kinder weg genommen werden da angeblich bei den Eltern das Kind nicht die bestmögliche Förderung erhält. Ein Witz wenn man bedenkt, dass unsere Akademiker nicht unbedingt alles ehemalige Heimkinder sind. Zudem fühle ich mich verunglimpft. von meinen Steuergeldern wird, wenn die Eltern nicht leistungsfähig sind, die Unterbringung für ein Heimkind bezahlt. Muss ich mir nun suggerieren lassen, dass meine Leistung als Steuerzahler nicht ausreichend ist, um ein Heimkind ordentlich zu versorgen? Muss ich mir ein schlechtes Gewissen machen lassen von bettelnden Heimbetreibern und ihren Angestellten? Früher gab es einen Satz “ es ist was faul im Staate Dänemark“ Ich sage: “ Es ist was Faul im Staate Deutschland“ sonst würde es nicht erlaubt sein, dass Heimbetreiber und ihre Angestellten oder Förderer auf der Mitleidsschiene Spenden sammeln und hilfsbereite Menschen für dumm verkaufen. (meine eigene subjektive Meinung)

Autorin: Andrea Hinkel

Heimkosten pro Kind und Monat bezahlt von den Eltern und/oder der Jugendhilfe (unseren Steuergeldern)

Hier seht Ihr eine Rechnung über monatlichen die Kosten eines Kinderheimplatzes in Bochum. Falls die Eltern dies nicht oder nur teilweise bezahlen können, übernimmt die Jugendhilfe diese Kosten. Somit zahlt der Steuerzahler für viele Inobhutnahmen. Auch für die ungerechtfertigten. Da kommt eine stolze Summe pro Jahr zusammen wenn man bedenkt, dass die Zahl der Inobhutnahmen stetig steigt. In Verbindung mit den ständigen Skandalen über ungerechtfertigte Inobhutnahmen kann sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen was hinter der steigenden Zahl der Inobhutnahmen steckt.

Rechnung über monatliche Kinderheimkosten

Diese 4300 Euro pro Monat und Kind sind aber noch nicht alles was der Betreiber des Kinderheimes pro Kind an Geld erhält. Für das in Obhut genommene Kind können weitere Leistungen beim Jugendhilfeträger beantragt werden. Wer hier noch von den „armen“ Kindern in Kinderheimen spricht, ist meiner Meinung nach schlecht informiert Wer auf der Mitleidswelle reitet und Spenden für arme Heimkinder sammelt, handelt in meinen Augen unmoralisch.

Zusätzliche Leistungen für Heimkinder

Auszüge aus der Empfehlung der Landeskomission für Jugendhilfe NRW, Sach-und Nebenkosten (beschlossen am 25.11.2010)

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