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Immer mehr Eltern beschweren sich öffentlich über schlecht erstellte Gutachten am Familiengericht. Gutachten sind meist die Entscheidungsgrundlage der Richter, bei welchem Elternteil ein Kind wohnen soll oder ob es von beiden Eltern getrennt werden soll.

Familiengerichtsverfahren finden normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Leider sind viele Eltern dadurch in einer Position, in denen Ihnen die nötige Lobby fehlt, die sie vor schlecht arbeitenden Gutachtern und ihren Helfern schützt.

Laut Studien (Fernuni Hagen u.a.) sind ca. 80 % der erstellten Gutachten voller Fehler und somit unverwertbar. Leider werden sie trotzdem benutzt um auf ihrer Grundlage unzählige Kinder von ihren Eltern zu trennen.

Was der Großteil der familiengerichtlichen Gutachter so alles an Blödsinn zusammenschreibt hat immerhin einen hohen Unterhaltungswert.

Die Posse der Gutachter fängt schon damit an, dass meist, laut Beschluss, die Erziehungsfähigkeit der Eltern geprüft werden soll. Lustigerweise gibt es den Begriff der Erziehungsfähigkeit in der Wissenschaft nicht. Somit soll der Gutachter etwas prüfen was nicht messbar ist. Trotzdem prüfen die bestellten Gutachter brav die ihnen aufgestellte Beweisfrage des Richters, wer von den Eltern „Erziehungsfähig“ sei. Die Suche nach dem heiligen Gral treibt dabei kuriose Blüten. Stilblüten, um genau zu sein.

Von diesen Stilblüten der wissenschaftlichen Arbeit und von vielen anderen Dingen, rund um das Thema „familiengerichtliche Gutachten“, berichtet dieser Blog.